PAULA IRMSCHLER

27.05.2021Chemnitz: Weltecho

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Beschreibung

„Superbusen“ – Lesung Open Air am 27.05.21 – 20:00 Uhr im Innenhof (bei Regen indoor)

Ein Antifa-Roman aus Chemnitz macht wahnsinnig gute Laune: „Superbusen“, das Debüt der „Titanic“-Redakteurin Paula Irmschler, ist das Popbuch der Stunde – und zum Glück noch mehr.

Zum Beispiel hat dieser Roman schon mal den großen Vorteil, diesem angeblichen Naturgesetz zu widersprechen, dass aus den Abgehängten und Armen und Benachteiligten unserer Tage irgendwie automatisch Nazis werden müssen. Dass es da einen geheimen Automatismus gibt, dass Leute mit wenig Geld Ausländer verabscheuen, beschimpfen oder erschießen müssen. „Superbusen“, der erste Roman der „Titanic“-Redakteurin Paula Irmschler, erzählt eine Geschichte der Armut und Verachtung mal ganz anders.

Erzählt wird sie von einer jungen Frau, Gisela, aus einer Dresdner Familie mit wenig Geld, einer Familie von der Sorte, wie sie für Reality-Shows gecastet, zum Weinen gebracht und dem Gespött ausgeliefert werden. Giselas Familie wird zum Glück nicht gecastet, aber beschissen ist das Leben trotzdem. Es gibt kein Geld, keine Perspektive und außerdem ist Gisela auch noch von einer Körperfülle, die sie dem Gespött oder der Verachtung jedes dahergelaufenen Hanswurstes ausliefert. Doch Gisela hat keine Lust, ihre Depression zu pflegen oder Flüchtlinge für irgendwas verantwortlich zu machen. Gisela geht nach Chemnitz, in die Stadt, in die ungefähr niemand freiwillig zu gehen scheint, und studiert, macht mit Freundinnen Musik in einer Band, die sie Superbusen nennen, sie trinken, kiffen, feiern, tragen Schwarz und bekämpfen die Nazis vor Ort.

Zusätzliche Information

Spielstätte

Weltecho

Stadt

Chemnitz

Preisgruppe

Normal, Schüler/Student